WIR SIND KÖNIG!

Am Schützenfestmontag um 16:00 Uhr war klar: die 15. Kompanie „Rießeler Jäger“, die mit Abstand größte Kompanie im Lohner Schützenregiment, stellt mit Bernd Sieverding den neuen Lohner Schützenkönig für das Schützenjahr 2022-2023. Der Geschäftsführer des Vereins errang mit einem überragenden Ergebnis auf dem provisorischen Luftgewehrstand die Schützenkönigswürde.

 

Bernd Sieverding ist bereits der siebte Schützenkönig aus den Reihen der 15. Kompanie. Ihm vorangegangen waren Franz Deters, Aloys Fangmann, Heinrich von Lehmden, Otto Menke, Heinz Deters und Wilhelm von Häfen.

SMBernd

Der Schützenkönig wurde von nahezu allen Mitgliedern der Königskompanie aus dem Schießstand begleitet und von seinen fünf Ministern, nämlich Herzog Stefan Stuke-Lefferding, Graf Jörg Sieverding, Baron Wilhelm Pohlmann, Fürst Jens Deters und Freiherr Thomas Brämswig, über den Platz getragen und so dem begeisterten Schützenvolk präsentiert. Nach dem Empfang im Geschäftszimmer und einem Interview mit der Oldenburgischen Volkszeitung ließ es sich die Königskompanie unter ihrem Hauptmann Heinrich Deters und ihrem Feldwebel Alex Schulz nicht nehmen, den Außenthron zu besetzen und ihrem neuen König in Abwesenheit zu huldigen. Dabei sangen die „Rießeler Jäger“, die während des Festumzuges das Publikum mit ihren Gesängen begeistern, bekannte Lieder wie das Lohner Schützenlied und auch das Schlesierlied.

 

Pünktlich um 19:00 Uhr erreichten die Königskutschen den Schützenplatz. Unter begeistertem Jubel von nahezu 10.000 anwesenden Schützenbrüdern, Schützenschwestern und Gästen von nah und fern wurde der neue Schützenthron durch den Präsidenten Uwe Moormann inthronisiert. Nach bewegenden Abschiedsworten des scheidenden Schützenthrons 2019-2022 um S.M. Hans-Dieter Honkomp ergriff Schützenkönig Bernd Sieverding das Wort und brachte seine große Freude über das bevorstehende Schützenkönigsjahr zum Ausdruck.

 

Der Lohner Schützenthron 2022/2023

v.l.n.r. Freiherr Thomas Brämswig von Technik und Trompete und Freifrau Katja Brämswig von Nordlohne, Baronin Astrid Pohlmann von der Brockdorfer Urlage und Baron Wilhelm Pohlmann von Huhn und Ei, Königin Monika Sieverding von der Dinklager Burg und  König Bernd Sieverding von Recht und Rießel, Herzog Stefan Stuke-Lefferding von Holz und Jagd und Herzogin Andrea Stuke-Lefferding von Zerhusen, Gräfin Anke Sieverding von Schwege und Graf Jörg Sieverding von Stiftung und Steuern, Fürstin Annette Deters von Klein-Brockdorf und Fürst Jens Deters von Bokern und der Allianz

Thronpaare 2022/2023

Königin Monika Sieverding von der Dinklager Burg
König Bernd Sieverding von Recht und Rießel

Herzog Stefan Stuke-Lefferding von Holz und Jagd
Herzogin Andrea Stuke-Lefferding von Zerhusen

Gräfin Anke Sieverding von Schwege
Graf Jörg Sieverding von Stiftung und Steuern

Baronin Astrid Pohlmann von der Brockdorfer Urlage
Baron Wilhelm Pohlmann von Huhn und Ei

Fürstin Annette Deters von Klein-Brockdorf
Fürst Jens Deters von Bokern und der Allianz

Freiherr Thomas Brämswig von Technik und Trompete
Freifrau Katja Brämswig von Nordlohne

Nach der Inthronisation wurde der Schützenthron unter dem begeisterten Beifall insbesondere der Schützenschwestern und Schützenbrüder der 15. Kompanie ins Festzelt geleitet, wo ein unvergesslicher Abend und eine unvergessliche Nacht auf alle warteten. Die Gratulation zog sich bis um 1:00 Uhr am Dienstagmorgen hin – es war für alle Anwesenden eine unvergessliche Veranstaltung.

Am Schützenfestdienstag machten sich die Mitglieder des Schützenthrons auf, um die Geschenke vom Schützenplatz abzuholen; danach ging es an den Abbau des Schützenthrons, der dank tatkräftiger Hilfe von mehr als 40 Schützenbrüdern der Königskompanie blitzschnell erledigt war.

Zum traditionellen Empfang des Schützenkönigs wurde gegen 19:00 Uhr in die Residenz der Königskompanie, dass Rießeler Dorfhaus, geladen. Dieser Einladung waren neben nahezu allen Mitgliedern der Königskompanie Abordnungen des Vorstandes, des Stabes und des V. Bataillons gefolgt; auch Nachbarn und Familien waren anwesend. Dieser Abend gestaltet sich nahezu so unvergesslich wie der Vorabend auf dem Schützenfest.

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